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23. September 2025

's pressiert, der Bus nach Külse is scho do!

Postbus (Kennzeichen IVB - 2661) mit Aufschrift "Badische Staatseisenbahnen No. 11" und "Külsheim" vor der Bahnhofswirtschaft. Sichtbar auch das Badener Wappen. Links neben der Wirtschaft die Bahnhofstoilette. Foto von 1910.

Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-N 70 G 1063

27. Juli 2023

Madonna am Friedhof von Franz Scholz


Aquarell mit Tusche von Franz Scholz aus dem Jahr 1962. Das Bild zeigt den Seiteneingang am Friedhof neben dem Kirchturm. Auf dem Friedhof waren zu dieser Zeit weitestgehend Holzkreuze statt Gedenksteinen aufgestellt. In der Pforte ist eine Holztüre zu sehen, die es heute nicht mehr gibt.

Das Bild war ein Geschenk an Pfarrer Paul Künzig zum silbernen Priesterjubiläum.

 


 

15. Januar 2022

Bekleidung und Kurzwaren Schäfer

 

In der Hauptstrasse gegenüber der Kapelle und neben dem Bekleidungshaus Spiesberger war das Bekleidungshaus von Peter Schäfer, der auch Kurzwaren verkaufte.

Später war in dem Geschäft der Kleinpreis Markt von Ilse Rinklin und nochmals später der Laden von Dieter Lange.

2. Januar 2022

Friseursalon Pawlik

Am Badbrunnenweg schräg gegenüber dem Badbrunnen befand sich der Friseursalon von Hermann Pawlik. Pawlik stammte aus Sternberg in Tschechien und war nach dem Krieg als Vertriebener nach Külsheim gekommen. Der Friseursalon florierte und war gut frequentiert.

Quelle: Fotoarchiv Heer, digital koloriert.
 

31. Dezember 2021

Autohaus Stang

 
In Külsheim gab es in den 1970-ern mehrere Autowerkstätten. In der Nähe der Kaserne das Autohaus Seitz, an der Bronnbacherstrasse die Werkstatt Keller und an der Haagstrasse Auto Stang. Das Bild zeigt die Garage von Gerhard Stang, der später mit der Garage und Verkaufshalle an den Ortseingang von Külsheim von Tauberbischofsheim kommend umzog. Die Werkstätten hatten jeweils auch eine Tankstelle, der Konkurrenzdruck muss entsprechend hoch gewesen sein.
Rechts im Bild Willi Strnad, der später eine eigenes Autohaus in Tauberbischofsheim eröffnete.
 

Der Schäfer Ludwig Dürr

Der Schäfer Ludwig Dürr (1930-1995) steht mit seiner Herde im Gewann Geisshecke / Frankenbrücke. Im Hintergrund ist die Flanke des Kattenbergs zu sehen. Dürr war auch bei der Firma Erhard Heußlein beschäftigt, die Schäferei alleine war sicher nicht einträglich genug.

Quelle: Fotoarchiv Heer, digital koloriert.

16. Mai 2021

Külsheimer Jugendwehr 1915

Gruppenbild der Külsheimer Jugendwehr in 1915.




Die Jugendwehr war keine Abteilung der Feuerwehr, wie man heute wohl assoziieren würde. Jugendwehren entstanden im Deutschen Kaiserreich seit den 1890er Jahren als Organisationen zur vormilitärischen Ausbildung. Einen Aufschwung erlebten sie während des Ersten Weltkrieges. Im Zentrum stand die Ausbildung in Form von Exerzieren und ähnlichen Drillmaßnahmen.

Da in Külsheim im Ersten Weltkrieg ganze 75, im Zweiten Weltkrieg sogar 156 Männer und Jungen gefallen sind, kann wohl davon ausgegangen werden, dass viele Personen auf dem Foto die Weltkriege nicht überlebt haben.

Der Trommler auf dem Bild  ist der Glaser Heinrich Reinhart. Der vierte von links in der ersten Reihe ist ein Spengler (Otto, Franz-Josef, Karl oder Ernst), seinerzeit wohnhaft am Fuss der Bergstrasse, im heutige Anwesen Adam.

2. Juli 2020

Postkarte Külsheim, Schloss mit Turm, 1930


Diese Postkarte wurde verlegt vom "Verlag Karl Beringer, Külsheim" mit der Nummer 19 5907. Die Karte zeigt die Südseite des Schlosses vom heutigen Kindergarten aus.

Wie auch auf der Postkarte Külsheim, Gasthof Engel, 1908  zu sehen ist, ist der Zugang zum Turm noch von außen auf Höhe des Daches. Heute befindet sich dieser Eingang im Speicher des heutigen, viel größeren Daches des Ostflügels.

Die Karte ist 1930 gelaufen.

30. Juni 2020

Postkarte Külsheim, Gasthof Engel, 1908




Diese Postkarte zeigt zwei interessante Motive. Zum einen im Inlay den Gasthof Engel neben der Katharinenkapelle gelegen, auf dem Platz des heutigen überdachten Biergartens/Parkplatzes gegenüber dem Gasthof Rose. Dieser Gasthof von Hugo Blank beim Dreischalenbrunnen wurde in den 1970-er Jahren abgerissen

Interessant auch die Details bei der Darstellung des Schlosses. Das zweite Fenster von rechts in der unteren Reihe an der Seite des Schlosses scheint eher eine Gedenkplatte als ein Fenster zu sein. Der Zugang zum Turm ist noch von außen auf Höhe des Daches. Heute befindet sich dieser Eingang im Speicher des heutigen, viel größeren Daches.

Die Karte wurde erstellt und vertrieben von der Kunstanstalt Kalophot aus München 23 mit der Nummer 37/508.  Die Karte ist 1908 gelaufen.

Postkarte Külsheim, Katharinenkapelle, 1900(?)


Diese Postkarte zeig die Katharinenkapelle vom Geschäft des Karl Beringer aus. Die Gruppe Männer mit dem Mädchen steht auf der damaligen Viehwaage. Hinter dem Mann links ist der geschlossene Verschlag mit der Anzeige zu sehen. 

Hersteller, Verleger und Alter der Postkarte sind nicht bekannt. Dieses Exemplar ist nicht gelaufen und trägt daher keinen Poststempel.

25. Juni 2020

Postkarte Külsheim, Kirchentreppe, 1931




Diese Postkarte wurde vom Verlag Robert Traub in Salzburg erstellt und vertrieben. Alleinverkaufsrecht hatte Karl Beringer in Külsheim. Robert Traub war ein geborener Külsheimer, der in Salzburg ein Fotoatelier betrieb, aber auch viel in seiner Heimat Külsheim fotografierte.
Die Karte zeigt einen Blick von der Kirchentreppe hinunter zum Rathaus. Rechts das Haus von Blatz/Stang, das Haus daneben ist zweigeteilt, im rechten Teil des Hauses wohnte die jüdische Familie Samuel Scheuer (+1942 Auschwitz), im linken Teil die Familie Josef Trunk.
Beim Eckhaus unten an der Hauptstraße befindet sich der Eingang noch zur Hauptstraße, heute ist der Eingang an der Spitalstrasse.
Die Karte ist 1931 gelaufen, ein Herstellungsdatum ist nicht vermerkt.

19. Juni 2020

Postkarte Külsheim, Colonialwaren Lawo, vor 1920



Diese Postkarte zeigt neben der Totalansicht Külsheims aus der Perspektive vom Fuss des Kattenbergs und Fotos vom Rathaus und Schloss vor allem ein Foto des Geschäfts "Colonialwaren Franz Otto Lawo".
Das Geschäftsgebäude aus Sandsteinblöcken wirkt sehr massiv. Es wurde nach dem grossen Külsheimer Brand in diesem Viertel von 1865 errichtet. Der Pfarrer Anton Zimmermann schrieb damals in seine Memorabilien, "Auch Kaufmann Philipp Lawo erbaute sich im Jahre 1866 dahier wo seine früheren Gebäulichkeiten standen, ganz von Stein eine neue Scheuer mit Stall und ein schönes Haus mit zwei Stockwerken und zwei gewölbten Kellern.
Der Inhaber Franz Otto Lawo stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Ob er die Postkarte selbst verlegt hat ist unbekannt, die Karte enthält keine Angaben über den Verleger. Interessant ist die Retuschierung des Bildes, die Hauptstraße und der Rathausbrunnen sind durch eine Art hinzugefügtem Gebüsch verdeckt.

11. Juni 2020

Postkarte Külsheim, Warenhaus Max Zucker und Andreas Geiger, 1931



Diese Postkarte ist eine kleine Sensation, da sie einige seltene Foto's aus Külsheim in den frühen 1930-er Jahren zeigt, neben der üblichen Ansicht auf Schloss, Kirche und dem Rathaus. Rechts oben die jüdische Gemischtwarenhandlung Max "Menachem" Zucker im oberen Teil der Hauptstrasse. Links unten das Sägewerk Mai am Schneidmühlweg.

In der Mitte das Schaufenster des Glas- und Porzellanhandlung Andreas Geiger, dem sogenannten "Käs-Geiger. Wenn man das Foto vergrößert, kann man im Schaufenster noch ein Täfelchen sehen worauf "Käs" zu lesen ist.
Das Geschäft befand sich am Haus hinter dem Geschäft Thum (vulgo "Thum-Binner"). Von der Hauptstraße aus sah man eine große Einfahrt in der Mitte der Scheune. In der Scheune ging es hoch in die Wohnung. Links von der Einfahrt war dieses Schaufenster. Das Mädchen auf dem Bild ist Hedwig (1917-1950, später verheiratete Gillig), die Tochter des Käs-Geiger.

Die Karte wurden vertrieben vom Verlag "Foto-Dittmann" aus Uissigheim mit dem Titel "Külsheim Post-Auto-Verbindung", gelaufen ist diese Karte 1931.

9. Juni 2020

Postkarte Külsheim, Schloss und Kirche, 1928


Diese Postkarte der "Kunstanstalt H.Volk" aus Heilbronn mit der Nummer 8068 zeigt eine Ansicht des Schlosses und der Kirche St.Martin von der Stadtmauer aus, jenseits des Amorbachgrabens, zwischen der alten Post und dem alten Feuerwehrgerätehaus. Es fällt auf, dass üppiges Grün die Szene beherrscht, sowohl bei der Stadtmauer im Vordergrund, als auch um das Schloss. Die Karte ist von vor 1921, als die Kirchturmspitze eine neue Form erhalten hat. Gelaufen ist die Karte 1928. Im Inlay ein Blick auf das Rathaus und die Kirchentreppe, rechts vom Rathaus der Rathausbrunnen.

8. Juni 2020

Postkarte Külsheim, Badischer Hof, 1907


Diese Postkarte der "Kunstanstalt H.Volk" aus Heilbronn zeigt die damalige Post mit der Mariensäule davor. Im Inlay ist das Hotel Badischen Hof abgebildet, der eigentlich Bahnhofsgebäude an der nie erstellten Bahnlinie Bronnbach nach Walldürn hätte werden sollen.
Das grosse Bild mit der Ansicht des Külsheimer Schlosses von der Bronnbacher Strasse her zeigt den Kirchturm der Kirche St.Martin mit der alten Spitze, die in 1921 umgestaltet wurde in die heutigen Form. Die Karte wurde 1907 verschickt.

2. Juni 2020

Postkarte Külsheim, Rathaus, 1944



Die Postkarte wurde erstellt vom "Verlag Alfred Dittmann, Uissigheim-Baden" mit der Nummer 1142. Die Karte ist 1944 gelaufen. Die Aufnahme zeigt das Külsheimer Rathaus mit der Kirchentreppe. Die Aufnahme wurde stark retuschiert, der Rathaus-Brunnen ist gänzlich entfernt. 

Postkarte Külsheim, Zehntscheuner, 1932


Die Postkarte wurde erstellt von der "Photographie Anstalt A.Weber, Würzburg, Randersackererstr. 12 III" und ist 1932 gelaufen. Foto Weber aus Würzburg (weber-foto.de) schreibt in der Firmengeschichte "1925 gründet Albert Weber einen Ansichtskarten-Verlag mit den damals so beliebten 'Gehfilmaufnahmen' ''. Die Karte zeigt den Schlossplatz und rechts davon die alte Zehntscheune. Im Inlay der Karte eine Aufnahme des Rathauses. Die Gedenkplatte der Krieger von 1870/71 ist hier noch mittig des Gebäudes im ersten Stock angebracht, heute ist an dieser Stelle ein Fenster. Die Gedenkplatte befindet sich heute an der Stelle des zugemauerten alten Seiteneingangs.

15. Mai 2020

Postkarte Külsheim, Gasthof Mohren, ca. 1900


Die Postkarte von ca. 1900 wurde von der Kunstanstalt H. Volk aus Heilbronn erstellt.

Zu sehen sind in Detailansichten der Gasthof Mohren in der Hauptstraße, neben der heutigen Metzgerei Eisenhauer. Das Rathaus hat noch den seitlichen Eingang, wo heute die Gedenkplatte der Krieger von 1870/71 angebracht ist. Daneben in einem Detailfenster ein junges Paar, das über den Schlossplatz vor der Zehntscheuer flaniert.

14. Mai 2020

Postkarte Gruss aus Külsheim, 1897

Eine Postkarte aus Külsheim von 1897. Früher wurde der Texte auf der Vorderseite der Karten aufgeschrieben, hier also im rechten leeren Feld. Der Text wurde nachträglich digital entfernt, auch der Absender auf dem linken oberen Kartenrand.

Auf der Karte sind der Gasthof zum Mohren, die Apotheke und schräg gegenüber die Post eingezeichnet. Daneben ist auf der Totalansicht gut der alte Kirchturm zu erkennen, der noch nicht die neugotischen kleinen Turmspitzen an den Ecken des eigentlichen Turms hat.

Die chromolithographische Postkarte wurde von H. Volk aus Heilbronn erstellt. Möglicherweise wurde sie durch den Verlag Verlag C. Brenner-Schilling verlegt, der zu dieser Zeit ähnliche Lithographien von H. Volk veröffentlicht hat.

19. März 2020

Einzug der Bundeswehr in Külsheim, Abendschau Beitrag 1964

In der Abendschau des SWF/SDR wurde am 9.September 1964 ein Beitrag über den Einzug der Bundeswehr in Külsheim ausgestrahlt. Der Beitrag betont ausdrücklich die Vorteile der neuen Garnisonsstadt durch die Bundeswehr.

Der Fernsehbeitrag ist hier zu sehen.