Gasthaus "Zur Rose"

 Das Gasthaus "Zur Rose" hat 1724 den Inhaber Leonhard Simon genannt "hospes ad rosam".

Für 1775 ist verzeichnet, daß Jacob Bausback Rosenwirt sei. 1763 heiratet eine Tochter von Josef Bausback den Schulz von Eberstal. Er bekam 1781 das "Realrecht" aus Mainz erteilt. Sein Sohn Georg Franz übernahm die Wirtschaft des Vaters.

Nach dessen frühem Tod. heiratete seine dritte Frau 1821 Martin Pföhler aus Hainstadt. Von diesem übernahm der Sohn des Georg Franz nach seiner Volljährigkeit die Bewirtschaftung und 1859 wiederum dessen Sohn Alexander. Alexander Schulz verkaufte schon ein Jahr später das Gasthaus an den Metzger Karl Seitz.

Bei Seitz brach am 21.9.1865 ein wüster Brand aus, dem das ganze Viertel einschließlich der Rose zum Opfer fiel. Seitz baute das Haus wieder auf, er hatte aber keinen Nachfolger der die Rose weiterführen konnte.

Seitz verkaufte daher 1891 die Rose an Hermann Oswald Bundschuh aus Rüdental, der das Gasthaus bis 1904 führte. Bundschuh veröffentlichte folgende Werbung zur Eröffnung:









Külsheim
Geschäfts = Anzeige & Empfehlung
Einem sehr geehrten Publikum, sowie einer verehrlichen auswärtigen Nachbarschaft mache ich die ergebene Anzeige, daß ich die altbekannte
Gastwirtschaft ‘zur Rose’
mit Metzgerei käuflich übernommen habe und am Ostermontag den 30 März eröffne. Durch Abgabe guter Speisen und Getränke sowie ausgezeichneten Lager= und Exportbieres, werde ich bemüht sein, das Vertrauen meiner Gäste zu erwerben und lade zu zahlreichem Besuche ergebenst ein.
Külsheim, den 26, März 1891
Hermann Bundschuh, ‘Zur Rose’


Seit 1904 war das Gasthaus im Besitz des Metzgers Heinrich Geier aus Ebenheid, dem 1946 sein Sohn Oskar nachfolgte und 1969 sein Enkel Peter Geier, beide auch Metzger. Peter Geier widmet sich inzwischen ganz dem Metzgerhandwerk und betreibt im Gebäude des Gasthauses eine Metzgerei. Das Gasthaus ist verpachtet.

1 Kommentar:

  1. Die Metzgerei hat leider schon seit längerem geschlossen.

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