2007 hat eine Aussiedlerfamilie die Mühle gekauft und renoviert. Schön zu sehen, dass alte Bausubstanz erhalten wird und mit den neuen Bewohnern altes Brauchtum nach Külsheim zurückgekommen ist: hinter der Mühle laufen die Hühner frei, jagen nach Käfern und scharren nach Würmern.
Idyll an der Talbach
An dieser Stelle kam früher das Wasser der oberen Mühle durch die Stadtmauer in die Talbach -offiziell der Amorsbach- geflossen. Links die Eckertsmühle, so genannt nach den vormaligen Bezitzern Eckert. Dort war auch das oberschlächtige Mühlrad, das durch das eher spärliche Wasser des Bachs vom Güssgraben angetrieben wurde (siehe dazu auch den Artikel Am Wasserloch)
2007 hat eine Aussiedlerfamilie die Mühle gekauft und renoviert. Schön zu sehen, dass alte Bausubstanz erhalten wird und mit den neuen Bewohnern altes Brauchtum nach Külsheim zurückgekommen ist: hinter der Mühle laufen die Hühner frei, jagen nach Käfern und scharren nach Würmern.
2007 hat eine Aussiedlerfamilie die Mühle gekauft und renoviert. Schön zu sehen, dass alte Bausubstanz erhalten wird und mit den neuen Bewohnern altes Brauchtum nach Külsheim zurückgekommen ist: hinter der Mühle laufen die Hühner frei, jagen nach Käfern und scharren nach Würmern.
New-York - Amsterdam - Külsheim
------- ACHTUNG SATIRE ------- ACHTUNG SATIRE ------- ACHTUNG SATIRE -------
Der Central Park in New York - weltberühmt für einige Konzerte, die dort stattgefunden haben und als Filmkulisse für einige Klassiker. Der Vondelpark in Amsterdam, vor allem den Hippies und sonstigen Genießern bekannte Oase der Stille mitten in de Stadt. In London der Hyde-Park mit dem Speakers Corner.
Was die anderen können, kann Külsheim schon lange!
Die Parkscheuer, Park am Messhof, Wohnmobil Park hinter der Festhalle, Parkscheune an der Kapelle, Park beim Römerbad, Synagogen-Park für den Brunnenputzer, Adler-Park, Parkareal Prinz-Eugen und einige mehr.
Stadt der Brunnen - Stadt der Parkplätze.
Inzwischen dürfte die Anzahl der öffentlichen Parkplätze die Anzahl der Einwohner überschritten haben. Aber wie konnte ich es vergessen, die Touristen. Jedem Rad-Touristen einen Parkplatz! Für den Fall dass alle Gaststätten geschlossen sind und der Radler wegen Hungerast mit dem Auto abgeholt werden muss.
Der Central Park in New York - weltberühmt für einige Konzerte, die dort stattgefunden haben und als Filmkulisse für einige Klassiker. Der Vondelpark in Amsterdam, vor allem den Hippies und sonstigen Genießern bekannte Oase der Stille mitten in de Stadt. In London der Hyde-Park mit dem Speakers Corner.
Was die anderen können, kann Külsheim schon lange!
Die Parkscheuer, Park am Messhof, Wohnmobil Park hinter der Festhalle, Parkscheune an der Kapelle, Park beim Römerbad, Synagogen-Park für den Brunnenputzer, Adler-Park, Parkareal Prinz-Eugen und einige mehr.
Stadt der Brunnen - Stadt der Parkplätze.
Inzwischen dürfte die Anzahl der öffentlichen Parkplätze die Anzahl der Einwohner überschritten haben. Aber wie konnte ich es vergessen, die Touristen. Jedem Rad-Touristen einen Parkplatz! Für den Fall dass alle Gaststätten geschlossen sind und der Radler wegen Hungerast mit dem Auto abgeholt werden muss.
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Kurioses
Külsheim auf historischen Karten
Die folgenden Karten sind Ausschnitte aus historischen Landkarten der Grafschaft Wertheim. Die Karten sind Kupferstiche und wurden einzeln oder in Atlanten gehandelt.
Man sieht auf den Karten, dass Külsheim an der Strasse von Tauberbischofsheim nach Miltenberg angeschlossen war. Diese Strasse war im Mittelalter die sogenannte Hohe Strasse, eine Fernstrasse zwischen den Reichsstädten Frankfurt und Nürnberg. Die Kaiser reisten auf dieser Strasse zur Krönung.
Die Hohe Strasse führt eigentlich etwas südlich von Külsheim über die Höhe an Külsheim vorbei. Auf den Karten führt die Strasse zwischen Eiersheim und Uissigheim direkt durch Külsheim, um über Hundheim weitergeleitet zu werden. Das ist ein etwas anderer Strassenverlauf wie die Hohe Strasse ihn kennt.
Comitatus Wertheimici Finitimarumque Regionum Nova et Exacta Descriptio. Ausschnitt aus einer Karte für Ludwig von Löwenstein und Wertheim von vor 1618.
Ausschnitt aus Comitatus Wertheimici descriptio. Kupferstich von Johannes Janssonius (*1588 - †1664) um 1650.
Comitatus Wertheimici Finitimarumque Regionum Nova et Exacta Descriptio. Ausschnitt aus der Karte für Johannes Ludwig Volrath aus dem Jahr 1786.
Auf dieser Karte ist rot ein Weg zwischen Külsheim und Gamburg eingezeichnet, der nördlich an Uissigheim vorbeiführt. Dieser Weg wird heute noch von den Wallfahrern einmal jährlich aus Fulda nach Walldürn gegangen. Auch führt sie Strasse von Tauberbischofsheim nun nicht mehr zwischen Eiersheim und Uissigheim hindurch, sondern südlich an Eiersheim vorbei, also dem Verlauf der Hohen Strasse folgend.
Interessant an den Karten sind Weiler und Höfe, die nicht mehr bestehen. Beispielsweise der Otterhof, von dem nur noch eine kleine Erhebung über dem ehemaligen Kellergewölbe im Wald zu sehen ist. Auch Namen haben sich geändert, Gissingen heisst heute Gissigheim, Didingen heisst Dittigheim.
Dieser Kartenausschnitt ist von einer Manöverkarte von 1900, leider etwas zerfleddert an der Falz. Die Zahlen bei den Ortschaften sagen wieviel Mann dort biwakieren konnten. Während die alten Karten geostet sind, der Osten also oben ist, ist diese Karte wie heute allgemein üblich genordet.
Man kann deutlich die Hohe Strasse erkennen mit den Abzweigungen nach Wolferstetten und Steinfurt.
Man sieht auf den Karten, dass Külsheim an der Strasse von Tauberbischofsheim nach Miltenberg angeschlossen war. Diese Strasse war im Mittelalter die sogenannte Hohe Strasse, eine Fernstrasse zwischen den Reichsstädten Frankfurt und Nürnberg. Die Kaiser reisten auf dieser Strasse zur Krönung.
Die Hohe Strasse führt eigentlich etwas südlich von Külsheim über die Höhe an Külsheim vorbei. Auf den Karten führt die Strasse zwischen Eiersheim und Uissigheim direkt durch Külsheim, um über Hundheim weitergeleitet zu werden. Das ist ein etwas anderer Strassenverlauf wie die Hohe Strasse ihn kennt.
Comitatus Wertheimici Finitimarumque Regionum Nova et Exacta Descriptio. Ausschnitt aus einer Karte für Ludwig von Löwenstein und Wertheim von vor 1618.
Ausschnitt aus Comitatus Wertheimici descriptio. Kupferstich von Johannes Janssonius (*1588 - †1664) um 1650.
Comitatus Wertheimici Finitimarumque Regionum Nova et Exacta Descriptio. Ausschnitt aus der Karte für Johannes Ludwig Volrath aus dem Jahr 1786.
Auf dieser Karte ist rot ein Weg zwischen Külsheim und Gamburg eingezeichnet, der nördlich an Uissigheim vorbeiführt. Dieser Weg wird heute noch von den Wallfahrern einmal jährlich aus Fulda nach Walldürn gegangen. Auch führt sie Strasse von Tauberbischofsheim nun nicht mehr zwischen Eiersheim und Uissigheim hindurch, sondern südlich an Eiersheim vorbei, also dem Verlauf der Hohen Strasse folgend.
Interessant an den Karten sind Weiler und Höfe, die nicht mehr bestehen. Beispielsweise der Otterhof, von dem nur noch eine kleine Erhebung über dem ehemaligen Kellergewölbe im Wald zu sehen ist. Auch Namen haben sich geändert, Gissingen heisst heute Gissigheim, Didingen heisst Dittigheim.
Dieser Kartenausschnitt ist von einer Manöverkarte von 1900, leider etwas zerfleddert an der Falz. Die Zahlen bei den Ortschaften sagen wieviel Mann dort biwakieren konnten. Während die alten Karten geostet sind, der Osten also oben ist, ist diese Karte wie heute allgemein üblich genordet.
Man kann deutlich die Hohe Strasse erkennen mit den Abzweigungen nach Wolferstetten und Steinfurt.
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Geschichte
Stadt der Brunnen - Heimatlied "Mein Külsheim"
Mein Külsheim im badischen Frankenland,
für dich unser Herze erglüht.
Dir Städtle wo unsere Wiege stand,
dir töne zum Lob unser Lied.
Das stolze Schloss und der trutzige Turm,
die weithin lugen in´s Land,
sie haben gewehret so manchen Sturm,
und so mancher feindlichen Hand.
Die festen Mauern, Tore und Türme,
die hat verweht wohl die Zeit.
Treu hielten sie ab viel rauhe Stürme,
und wahrten die Stadt vor Leid.
Die Brunnen sie rauschen und sprudeln hell,
seit langem schon immer herfür,
zur Labe dienet ihr kühler Quell,
dem Städtchen sind sie zur Zier.
Ein Kranz umflicht auch unsere Stadt,
ein Kranz ist´s von prächtigen Wäldern.
Geflochten hinein der Herrgott hat
blum´ge Wiesen und fruchtbare Felder.
Mein Külsheim im badischen Frankenland,
dir sind unsere Herzen geweiht.
Beschütze dich immer mit segnender Hand,
Gott, bis in die fernste Zeit
Das Külsheimer Heimatlied stammt aus dem Jahr 1949. Der Text wurde geschrieben von Oberlehrer Josef Gräupel, die Melodie von Oberlehrer Adolf Wobrowsky.
Im Jahr 1952 wurden die Ortsrufanlage in Betrieb genommen. Es wurden mehrere Schallplatten angeschafft zur musikalische Erbauung. Eigens zu diesem Zweck wurde auch das Heimatlied "Mein Külsheim" komponiert. Es wurde vom Kirchenchor gesungen und auf Schallplatte aufgenommen.
Über die Ortsrufanlage wurden amtliche und sonstige Nachrichten verlesen. Auch konnten Firmen Werbung ausrufen lassen. Die Ortsrufanlage wurde 1973 abgelöst vom wöchentlich erscheinenden Amtsblatt.
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Brauchtum,
Geschichte
Artikel gesucht aus "Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins"
Gesucht ist ein Artikel aus der Zeitschrift mit dem Titel "Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins", Jahrgang 1941, Band 93, Seite 483-502. Der Autor des Artikels ist Hans Foerster. Titel des Artikels "Külsheimer Neubürger im 15. Jahrhundert".
Laut dem Regesta Imperii, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, ist der Titel noch verfügbar, siehe HIER.
Die Zeitschrift kann wohl auch eingesehen werden in der Universitätsbibliothek Leipzig, siehe HIER.
Hat jemand eine Kopie des Artikels? Gerne im Kommentar vermelden oder emailen.
Laut dem Regesta Imperii, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, ist der Titel noch verfügbar, siehe HIER.
Die Zeitschrift kann wohl auch eingesehen werden in der Universitätsbibliothek Leipzig, siehe HIER.
Hat jemand eine Kopie des Artikels? Gerne im Kommentar vermelden oder emailen.
Külsheim bei Nacht
Bitte beachten, alle Bilder und Texte in diesem Blog sind urheberrechtlich geschützt.
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Foto
Lasset die Kleinen zu mir kommen
Beim Bau der Friedshofsmauer wurden teilweise alte Grabsteine verwendet. Manche kann man noch lesen, andere sind weitgehend verwittert. Die nördliche Außenseite der Mauer ist momentan zugewachsen.
Lasset die Kleinen zu mir kommen.
Denn ihnen ist das Himmelreich.
Denn ihnen ist das Himmelreich.
Franziska | |
Hauck | |
Jakob Stang und seine Ehefrau Margaretha. Im Leben vereint sind sie Nachbarn im Grabe. 1852 Er starb am 25.10.1852, sie am 27.10.1952 | Franz Ignatz Blatz, Lehrer |
Maria Melcher geb. Wörner gestorben 27.10.1898 | Hier ruhet in Gott Franziska Horn, geboren 20 Sept 1819, gestorb. 24 Mai 1889. Friede ihrer Seele. |
Franziska | |
Peter Joseph Grimm Adlerwirt gestorben 1888 | |
Hier ruhet in Gott Philipp Karl Lawo Kaufmann Geb. 27 Feb 1827 | Ferdinand Englert ehemaliger Bürgermeister gestorben 1892 |
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Foto
Am Wasserloch
Seit kurzem gibt es einen Eintrag in Wikipedia zum Amorsbach, den man in Külsheim nur als die Talbach bezeichnet.
Es werden im Artikel alle Zuflüsse aufgelistet:
Ein Zufluss ist dabei nicht erwähnt. Aus dem Hennloch läuft ein namensloser Bach Richtung Haagstrasse. Zwischen den Häusern Pfohl und Pauli am Kastanienbuckel wird er in einen Kanal geleitet und von da an durch die Stadt geführt. Schliesslich läuft er bei der Eckertsmühle in die Talbach.
Früher lief er der Bach offen, am Kastanienbuckel hiess er am Wasserloch.
Dieses Bild wurde von Robert Traub in den 1920-er Jahren aufgenommen. Am Ende des Baches erkennt man einen Steg über den Bach, der führt zum Anwesen Gärtner, das 2009 abgerissen wurde (siehe eigenen Artikel).
Ab der Ecke Gustl Fürst heisst das Bächlein Güssgraben.
Wie heisst dieser Bach? Bitte im Kommentarfeld eintragen, wenn bekannt.
Es werden im Artikel alle Zuflüsse aufgelistet:
- Breitfeldgraben (rechts)
- Schmollertsgraben (rechts)
- Taubenbaumgraben (links)
- Schützengraben (links)
- Frankengraben (rechts)
- Reutenbüschelsgraben (links)
- Dorzengraben (links)
- Heckersgraben (links)
- Schlangengraben (rechts)
Ein Zufluss ist dabei nicht erwähnt. Aus dem Hennloch läuft ein namensloser Bach Richtung Haagstrasse. Zwischen den Häusern Pfohl und Pauli am Kastanienbuckel wird er in einen Kanal geleitet und von da an durch die Stadt geführt. Schliesslich läuft er bei der Eckertsmühle in die Talbach.
Früher lief er der Bach offen, am Kastanienbuckel hiess er am Wasserloch.
Dieses Bild wurde von Robert Traub in den 1920-er Jahren aufgenommen. Am Ende des Baches erkennt man einen Steg über den Bach, der führt zum Anwesen Gärtner, das 2009 abgerissen wurde (siehe eigenen Artikel).
Ab der Ecke Gustl Fürst heisst das Bächlein Güssgraben.
Wie heisst dieser Bach? Bitte im Kommentarfeld eintragen, wenn bekannt.
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Foto
Siedlungsarchäologie
Die Siedlungsarchäologie ist eines der bedeutendsten Teilgebiete der modernen Archäologie. Zukünftige Forscher dieser Wissenschaft werden in Külsheim ihre helle Freude haben. Einige Kilometer außerhalb des nachweisbaren Stadtkerns werden sie Gegenstände im Wald finden können, die wohl nicht direkt in Zusammenhang zu bringen sind mit dieser Stadt.
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Kurioses
Riemenschneider Engel aus Külsheim in London
Die folgenden Texte und Bilder stammen von der Internet Site des V&A Museums.
Linker Engel
Physical description
The left angel (A.16-1912) rests on his left knee with his head turned slightly upwards. He holds the foot of a candlestick with his right hand while the stem is held in his left. He wears a beaded headband, an amice, and an alb under the dalmatic, the latter with fringed borders. A.16-1912 is made from three blocks of wood joined together, fixed with iron nails. A vertical joint runs from the bottom of the centre of the figure up to the elbow and horizontally to the left edge forming one block (h. 31.5; w [bottom] 20cm; w. [top] 7cm). On top of this a triangular shaped block has been inserted (h.7.5cm w.6cm). The rest of the figure is carved from a third block (h. 64cm; w. 20.5cm). A circular hole on top of the head, and the slots for the wings have been filled, the left slot with plaster. In the bottom are six holes, one of which is of an irregular shape (diam. 9cm). The top of the candlestick and some locks of hair are missing. A hole for a dowel is drilled into the stem of the candlestick. Some irregular cracks on the edge of the back and the front have been filled with plaster. The big toe of the protruding right foot is a plaster replacement.Place of Origin
WürzburgDate
ca. 1505 (made)Artist/maker
Riemenschneider, TilmanMaterials and Techniques
Carved limewood, with traces of polychromyDimensions
Height: 64 cmWidth: 40.5 cm
Depth: 21 cm
Weight: 6.22 kg
Measured for the Medieval and Renaissance Galleries
Object history note
On acquisition (Review 1912, p. 5) the high quality of the carving of the angels was said to be "considerably obscured by a disfiguring coat of modern paint, and by the addition of the clumsily carved wings (see fig. *). The paint was carefully removed, a process which took several months, and the figures are now in their original state." Some traces of an earlier but apparently not original coating (silver over a vermilion ground) were revealed in the deeper folds, and the pupil and iris of the eye are indicated with a black stain, probably painted on by the sculptor himself. Weber (1888, p. 55) noted that the figures were "richly polychromed" ("reich polychromiert") and later remarked that they were "richly gilded ("reich vergoldet") (Weber 1911, p.232). While most of the paint was certainly of nineteenth-century origin, it probably comprised several layers of polychromy from different periods. The statement in the Review (1912, p. 5) that the "figures are now in their original state" almost certainly reflected the opinion, commonly held among scholars of the time, that most of Riemenschneider's sculptures were unpainted, although glazed and with certain details indicated (see cat.no.19). A recent examination of the traces of polychromy which remain on the alb, the fringe and the braid above the fringe of the dalmatics of both figures and the hair of A.16-1912 revealed some new facts about the polychromy: the albs were originally silvered, the fringes of the dalmatic blue, the braid above the fringes gilded, and the hair a light golden brown. The overpaint of these areas tended to imitate the original colours. The first layer on the alb red; the second and third repaintings were silver. The fringe was overpainted blue on the first, and then silvered with a green glaze the second and third time (report by Josephine Darrah of 2 June 1997; Departmental records).The exact provenance of the angels is uncertain. According to Weber (1888, pp.54-55) they originally belonged to the parish church in Külsheim and were removed in 1771 to Wolferstetten and kept (although not owned) by the gilder Gustav Seitz in Külsheim. Oechelhäuser (1898, p.179) stated that they were the property of the gilder Seitz in Külsheim and that they were subsequently sold to the collector Carl Streit in Kissingen. However, Carl Streit's entire collection was acquired by the Bayerisches Nationalmuseum in Munich in 1890 and the angels were clearly not included. According to Weber (1911, p. 232) the figures were transferred to Wolferstetten from Tauberbischofsheim in 1771, where plaster casts remained. These plaster casts later formed part of the Neo-Gothic high altar which was created by the Seitz brothers in 1846 (Oechelhauser 1898, p. 176, pl. XIV and fig. 53), replacing a baroque altarpiece. The mayor of Wolferstetten declared in 1912 that the pair was bought in Würzburg at the time the chapel in Wolfferstetten was erected in 1764, whereas the verger of St. Martin in Tauberbischofsheim reported in 1912 that he suspected that the figures had been stolen from that church in about 1840 (Museum records).
Attribution Note
Probably from the parish church in Külsheim in Baden.Rechter Engel
Rechter Engel (Quelle), im V&A als A. 17-1912 bezeichnet.
Physical description
The right angel (A.17-1912) rests on his right knee and is shown looking downwards. He holds the foot of the candlestick with his left hand while the stem is held in his right. He wears a beaded headband decorated with integrally carved pearls, an amice, and an alb under a dalmaticA. 17-1912 is also made of three blocks of wood analogous to A. 16-1912 but joined together without nails (first block: h. 29cm w. [bottom] 19.6cm; w. [top] 5cm; second block: h.8.5cm; w. 6cm; third block: h. 63cm; w.16.5cm). On top of the head is a hole filled with a dowel and an empty one: the dowel has been sawn off and then carved to imitate curls while the unfilled hole may have held a halo. Both slots for the wings have been filled with plaster. In the bottom arare four holes, two small ones, and two slightly larger circular holes: (One diam. 2.5cm; depth 11cm; another diam. 7cm; 3cm depth). The top of the candlestick is missing, and a hole is drilled into the stem. There are some surface-cracks, and a burn-mark on the locks framing the right side of the angel's face, probably caused by lighted candle. [statue]
Dimensions
Height: 63 cmWidth: 36.1 cm
Depth: 20 cm
Weight: 6.16 kg
Measured for the Medieval and Renaissance Galleries
Alle anderen Angaben entsprechen denen oben beim linken Engel.
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Kunst
Der Kreuzweg auf dem Külsheimer Friedhof
Der katholische Friedhof neben der Kirche St.Martin war ursprünglich vollständig von einer Mauer umgeben. Auf dieser Mauer stehen im Uhrzeigersinn die 14 Stationen des Kreuzweges (der Kreuzweg ist eine Nachbildung des Leidensweges Jesu durch Jerusalem auf der Via Dolorosa zu seiner Kreuzigung). Im Jahr 1974 wurde der Friedhof erweitert und ist seitdem an der Südseite nicht mehr ummauert. Einige Stationen stehen daher nun frei auf einem Sockel.
Die Kreuzwegstationen wurden vor einigen Jahren restauriert. Die Kreuzwegdarstellungen sind kolorierte gusseiserne Abbildungen. Die Kreuzweghäuschen sind aus Rotsandstein gefertigt, auf kleinen Messingschildchen sind die Namen der Stifter der Renovierung eingraviert.
1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt | 2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf sich |
3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz | 4. Station: Jesus begegnet seiner betrübten Mutter |
5. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen | 6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch |
7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz | 8. Station: Jesus redet zu den weinenden Frauen. In der modernen Form heisst es Jesus begegnet den weinenden Frauen |
9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz | 10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt |
11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt | 12. Station: Jesus stirbt am Kreuz |
13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen | 14. Station: Jesus wird in das Grab gelegt |
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Foto
Blick auf Schloss und Kirche
Das Langhaus der Kirche hat noch nicht die heutige Grösse. In den 1950-er Jahren wurde das Langhaus abgerissen und erweitert, um die wegen der vielen Kriegsvertriebene und -flüchtlinge stark gewachsene Pfarrgemeinde aufnehmen zu können.
An der Stelle der heutige Festhalle ist noch die Zehntscheuer zu erkennen.
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Kunst
Abriss des Ladens und Anwesens Gärtner
Bis in die 1980-er Jahre war in der unteren Bergstrasse (Gänsberg) ein kleiner Tante Emma Laden der Frau Gärtner. Der Laden ist seit vielen Jahren geschlossen, das Haus und das Nachbaranwesen der Familie Imhof stehen seit einigen Jahren leer.
Aufnahmen Juli 2009
Der Eingang zum kleinen Laden war zum Gänsberg hin, erkennbar an der Treppe. Im Glaskasten über der Ladentüre stand eine Marienstatue.Der Laden Gärtner hinter dem Auto, rechts davor das Wohnhaus des Anwesens Imhof.
Abriss des Anwesens Gärtner und der Scheune des Anwesens Imhof im Oktober 2009. Der Blick ist nun frei auf das vormalige Elektrizitätswerk der Stadt Külsheim, das grosse Auspuffrohr der Generators ist deutlich an der Wand zu erkennen.
Ansicht der Abrissstelle. Links neben dem Bauzaun der kleine Fussweg zum Kastanienbuckel, der zur Haagstrasse führt. An diesem Weg führte früher ein offener Bach das Wasser vom Taubenloch zum Amorsbach (Talbach). Der Bach ist heute kanalisiert. Der Bach lief auf der Gärtnerseite, also rechts am Weg. Links war ein etwa 1 Meter breiter Fussweg, der mittels eines eisernen Steges über den Bach zur Gärtnerseite führte.
Die Anwesen Gärtner und Imhof waren an die historische Stadtmauer Külsheims angebaut. Es ist zu hoffen, dass die Stadtmauer erhalten bleibt!
Auf dieser Aufnahme vom Juli 2009 sind die Scheunen noch erhalten, angebaut an die Stadtmauer.
Ansicht von der Abrissstelle Richtung Gänsberg. An der Stelle des vormaligen Anwesens Jakob Bussmann steht seit den 1990-er Jahren ein Neubau von Familie Weber. Der rechte Teil des jetzigen Weber-Hauses war der Eingang zum Anwesen Josefa Adelmann, die anfang der 1950-er Jahre dort noch einen Schuhhandel betrieb. Der Eintrag im Adressbuch von 1949 lautet Adelmann Josefa, Schuhgeschäft, Gänsberg 317.
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Das Kriegsende 1945 in Külsheim
Külsheim im Jahr 1945 - Die letzten Tage des Krieges und der Einzug der Amerikaner.
Der katholische Pfarrer Ludwig Hofmann notierte nach dem Krieg die Ereignisse rund um das Ende des Zweiten Weltkrieges und ihre Auswirkungen in Külsheim in seinem 'Memorabilienbuch', redigiert von Otto Spengler anlässlich des 40-jährigen Ende des Krieges.
Das neue Jahr wurde mit Sorge und Bangen angetreten. Es sollte und mußte das letzte Jahr des furchtbarsten aller Kriege werden. Die Kriegsnot stieg mit jedem Tag. Die Gefahr der Feindflieger wurde immer größer. Der Krieg rückte von Osten und von Westen immer näher und mit Bangen sah man dem Tag entgegen, da die Feinde auf dem Boden der engsten Heimat stehen werden.
Vom Schulknaben bis zum Greis wurden alle waffenfähigen in dem „Volkssturm“ eingesetzt. Die Gewissenlosigkeit der Nazi-Machthaber ging soweit, daß ein Dr. Goebbels jetzt noch erklären konnte, er sei fester denn je vom deutschen Sieg überzeugt. Dabei standen die Russen im Osten schon an der Oder und Engländer und Amerikaner im Westen am Rhein. In Deutschland wurde brutal erhängt und gemordet, wer nur irgendwie Zweifel am deutschen Sieg äußerte. Die Massenmörder der SS waren zu allen Bluttaten bereit. Es wurde nicht mehr für Deutschland und sein Wohl gekämpft, sondern nur noch für das Wohl der Nazi-Bonzen.
Feindliche Flugblätter, die immer wieder in Massen über unsere Gegend und überall in Deutschland abgeworfen wurden, sollten das deutsche Volk aufklären. In seiner Mehrheit wußte das das deutsche Volk ohnehin schon, aber gegen den Blutterror der Nazi konnte die Vernunft nicht aufkommen.
Im Frühjahr trat der Krieg in sein schlimmstes Stadium ein. Man hörte nun nicht mehr nur das Donnern der Feindbomber, sondern auch das Donnern der feindlichen Artillerie. Daß die Front uns immer näher rückte, bewies auch die immer zahlreicher werdenden Einquartierungen deutscher Truppenteile, die auf dem Rückzug waren. So wurde hier eine Werkstättenabteilung der Marine-Landetruppen einquartiert, die defekte Kraftwagen reparieren und an die Front wieder zurückbringen mußte. Im März wurde dann das Schloß von einem Heeres-Stab belegt, der von Darmstadt plötzlich hierher verlegt wurde, weil die Amerikaner überraschend schnell über den Rhein vorgestoßen waren.
Ende März, in der Karwoche kam ein ganzer Generalstab hier an, mit dem kommandierenden General Ritterkreuzträger Ehrenbrecht, welcher im Pfarrhaus einquartiert wurde, obwohl das Haus schon überbesetzt war. Im Schloß wurde außerdem einen Funkstation des Flugplatzes Wertheim untergebracht; bei der wachsenden Fliegergefahr alles für Külsheim bedrohliche Maßnahmen. Es wurde außerdem Anfang März ein Teil des Telegrafenamtes Mannheim mit General hierher verlegt, so daß der Ort mit den vielen Evakuierten aus allen Teilen Deutschlands über und über mit Leuten besetzt war.
In der Karwoche erschien dann hier auch noch der Oberbonze des Bezirks, Kreisleiter Schmitt von Wertheim, wo es ihm wegen des nahen Flugplatzes wohl zu unsicher geworden war. Von jedem anderen verlangten aber diese Obernazi, daß sie auf Tod und Leben auf ihrem Posten aushalten müßten. Es wurde hier an Volkssturm aufgeboten, was noch an Wehrfähigen übriggeblieben war und mit der „Panzerfaust“ exerziert.
Von Tauberbischofsheim sollten noch Panzerfäuste hierher geliefert werden, was aber glücklicherweise nicht mehr möglich war, da der Bankrott Deutschlands nun vollständig war. So hat der Oberbonze sich, zum Glück für Külsheim, weiter verzogen.
Am Donnerstag den 29. März rückte General Ehrenbrecht von hier ab mit seinem Stab; nur seine weiblichen Hilfskräfte, sogenannte Stabs-helferinnen, ließ er hier zurück und überließ diese weinenden Mädchen ihrem Schicksal.
Am Karfreitag Nachmittag rückten auch die Offiziere und Mannschaften der Marinewerkstätten ab. Abends um 20 Uhr verließen die letzten deutschen Soldaten Külsheim und in derselben Nacht um 2 Uhr waren bereits die amerikanischen Panzer vor Külsheim an der Bronnbacher Straße bei der Post aufgefahren. An den Häusern wurden weiße Fahnen gehißt und zwei beherzte Männer, Lorenz Göbel und Max Knapp, gingen mit weißer Flagge zu den amerikanischen Panzern. Durch das Rattern und Rasseln der Panzer, die von Steinbach auf dem Steinbacher Weg anrollten, war der ganze Ort in Bewegung gekommen und die Straßen von Menschen belebt, wie am Tag des Großen Marktes. Die Stunde der Freiheit vom Joch der Nazi-Tyrranei war gekommen. In Külsheim fiel kein einziger Schuß; ohne Schaden an Häusern oder Fluren hatte es den Krieg überstanden.
Gegen 4 Uhr am Morgen des Karsamstages setzten sich die amerikanischen Panzer und Fahrzeuge in Bewegung, fuhren die Straße in Richtung Hardheim bis zum Sägewerk May, bogen dort über die kleine Brücke nach Külsheim ein, den Gänsberg herunter und nach Uissigheim weiter; von Uissigheim dann an der Hl. Josefskapelle vorbei nach Hochhausen ins Taubertal.
Stundenlang rollten die Panzer und jedem war es klar, daß einer solchen Macht der Sieg gehören müßte. Eine deutsche geschlossene Faust gab es in diesen Tagen kaum mehr. SS- Verbände suchten bei Königshofen noch Widerstand zu leisten, erreichten jedoch nur, daß Königshofen zum größten Teil ein Trümmerhaufen wurde.
In der Morgenfrühe des Karsamstag wurde der Gottesdienst zur festgesetzten Stunde in üblicher Weise gehalten, begleitet vom Kettengerassel der ständig in Richtung Uissigheim vorbeirollenden Panzer und Geschütze. Nach Beendigung des Gottesdienstes erschienen deutsche Flugzeuge und beschossen einige Minuten lang die amerikanischen Kolonnen, ohne eine Wirkung zu erzielen. Am Abend des Karsamstag war die Auferstehungsfeier. Das dauernde Surren und Brummen der Panzer, die hinter der Kirche auf dem Uissigheimerweg vorbeifuhren und der Donner der Kanonen von Nordwesten her, ließen die ganze Osterfreude nicht aufkommen. Es war immer noch Krieg. In der Nacht zu Ostersonntag war ziemlich Ruhe.
Am Ostersonntag begann die Besetzung Külsheims durch die Amerikaner. Mittags mußten von den Einwohnern sämtliche Schuß-, Stich- und Hiebwaffen abgeliefert werden unter Androhung der Todesstrafe. Verschiedene Häuser wie Gasthaus zum Adler, die Wohnungen der Post u.a. mußten völlig geräumt werden. Die Einwohner mußten die Uniformen und Leibwäsche der Amerikaner waschen.
Die Nacht zum Ostermontag war sehr unruhig. Auf dem Galgenberg war amerikanische Artillerie aufgefahren, die von da aus das Gebiet jenseits Wertheims beschossen hat. Wertheim sollte verteidigt werden, mußte aber nach 3 Tagen dann doch kampflos übergeben werden. Dazu kamen in der Ostersonntagnacht auch wieder Angriffe über Külsheim durch deutsche Flugzeuge. Die Gottesdienste konnten aber auch an den Ostertagen in feierlicher Weise gehalten werden.
Am Ostermontag rückten neue amerikanische Truppen ein und bezogen im Schloß Quartier. Am Mittag wurde der Pfarrer mit dem Bürgermeister und der Frau des hiesigen Arztes zum Kommandanten, einem Oberst, ins Schloß bestellt. Der Kommandant empfing uns im Schloßhof in der Haltung und Miene des Siegers, erkundigte sich beim Bürgermeister, ob alle Waffen abgeliefert seien, ob sich keine Nazi-Soldaten (!) mehr hier aufhalten; ob die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgt sei, ob Wasser und Elektrizität da sei. Von der Ärztin Frau Dr. Dietz wollte er wissen, ob ansteckende Krankheiten herrschten. Mir als Pfarrer wurde nur eröffnet, daß die Gottesdienste und der Religionsunterricht in gewohnter Weise gehalten werden können. Am Nachmittag wurde ich von drei amerikanischen Soldaten besucht, 2 Offiziere und ein Dolmetscher. Sie wollten Bescheid haben über die Nazihaltung des Bürgermeisters und über die maßgebenden Parteiführer d.h. deren Namen. Über letzten Punkt verwies ich sie an den Ortsgruppenleiter; über den Bürgermeister bemerkte ich, daß er nur Stellvertreter sei und daß er sich dem Pfarrer gegenüber immer recht und wohlwollend verhalten habe. Die Haltung der drei Amerikaner war vornehm; der Dolmetscher bekannte sich als Katholik und nahm beim Verlassen des Zimmers sogar Weihwasser.
Am Nachmittag des Ostermontags erschienen wieder deutsche Flugzeuge über Külsheim. Alsbald setzte Beschuß seitens der Amerikaner ein und auch amerikanische Jagdflugzeuge waren überraschend schnell zur Stelle. Nach einigen aufregenden Minuten war der ganze Spuk vorüber. Am Osterdienstag war es ruhig und still geworden. Hie und da hörte man noch Fliegersurren. Artillerie- schießen war kaum mehr zu hören. Die Front rückte weiter weg nach Süden und Osten. Während auf den großen Verkehrsstraßen unaufhörlich die amerikanischen Kolonnen rollten bei Tag und Nacht Wochen lang, war auf unserer einsamen Höhe Frieden geworden, Hie und da wurde man noch durch das Dröhnen eines Bombeneinschlags aufgeschreckt, bis die deutsche Front dann zusammenbrach und am 8. Mai Deutschland durch den Generalstab bedingungslos kapitulieren mußte. Es begann die Razzia gegen gefährlich Nazis.
Versprengte deutsche Soldaten, heimkehrende Evakuierte und fremdländische Arbeíter, die in Massen zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt worden waren, zogen auch durch Külsheim und bettelten Brot und ersuchten um Nachtquartier. Ein äußeres Zeichen der Niederlage Deutschlands waren auch die zerstörten und ausgeplünderten Personen- und Lastautomobile, die zu Dutzenden im Haidbergwald herumlagen.
Da Nordbaden zur amerikanischen Besatzungszone gehört, blieb die amerikanische Besatzung hier. Es wurde dafür das Schloß beschlagnahmt, Gasthaus zum Adler; zum Mohren; zur Rose und vorübergehend auch zum Stern, zur Linde, die Wohnungen der Post, das Haus von Tierarzt Pabst, die neuen Häuser beim Judenfriedhof. Ein kirchliches Gebäude ist keine Stunde mit Einquartierung belegt worden. Am Samstag, den 21. Juli, fuhr morgens um 5 Uhr ein amerikanisches Auto durch die Straßen und ließ durch den Gemeindepolizisten bekanntmachen, daß 48 Stunden lang niemand das Haus verlassen dürfe, daß nur am Sonntag Nachmittag ein Gottesdienst sein werde und daß alle Einwohner eines Hauses es zu verlassen habe, wenn die Soldaten kommen. Es fand eine Hausdurchsuchung statt, nach Waffen und es wurden die Ausweise der bereits entlassenen deutschen Soldaten geprüft. Manche dieser Soldaten wurden wieder mitgenommen. Das Pfarrhaus wurde nicht kontrolliert. Am Abend des Samstag wurde zur großen Freude aller, die Sperre wieder aufgehoben und am Sonntag konnten die Gottesdienste in üblicher Weise gehalten werden.
Dieser Bericht wurde auch in den Fränkische Nachrichten am 2. April 2005 veröffentlicht.
Der katholische Pfarrer Ludwig Hofmann notierte nach dem Krieg die Ereignisse rund um das Ende des Zweiten Weltkrieges und ihre Auswirkungen in Külsheim in seinem 'Memorabilienbuch', redigiert von Otto Spengler anlässlich des 40-jährigen Ende des Krieges.
Das neue Jahr wurde mit Sorge und Bangen angetreten. Es sollte und mußte das letzte Jahr des furchtbarsten aller Kriege werden. Die Kriegsnot stieg mit jedem Tag. Die Gefahr der Feindflieger wurde immer größer. Der Krieg rückte von Osten und von Westen immer näher und mit Bangen sah man dem Tag entgegen, da die Feinde auf dem Boden der engsten Heimat stehen werden.
Vom Schulknaben bis zum Greis wurden alle waffenfähigen in dem „Volkssturm“ eingesetzt. Die Gewissenlosigkeit der Nazi-Machthaber ging soweit, daß ein Dr. Goebbels jetzt noch erklären konnte, er sei fester denn je vom deutschen Sieg überzeugt. Dabei standen die Russen im Osten schon an der Oder und Engländer und Amerikaner im Westen am Rhein. In Deutschland wurde brutal erhängt und gemordet, wer nur irgendwie Zweifel am deutschen Sieg äußerte. Die Massenmörder der SS waren zu allen Bluttaten bereit. Es wurde nicht mehr für Deutschland und sein Wohl gekämpft, sondern nur noch für das Wohl der Nazi-Bonzen.
Feindliche Flugblätter, die immer wieder in Massen über unsere Gegend und überall in Deutschland abgeworfen wurden, sollten das deutsche Volk aufklären. In seiner Mehrheit wußte das das deutsche Volk ohnehin schon, aber gegen den Blutterror der Nazi konnte die Vernunft nicht aufkommen.
Im Frühjahr trat der Krieg in sein schlimmstes Stadium ein. Man hörte nun nicht mehr nur das Donnern der Feindbomber, sondern auch das Donnern der feindlichen Artillerie. Daß die Front uns immer näher rückte, bewies auch die immer zahlreicher werdenden Einquartierungen deutscher Truppenteile, die auf dem Rückzug waren. So wurde hier eine Werkstättenabteilung der Marine-Landetruppen einquartiert, die defekte Kraftwagen reparieren und an die Front wieder zurückbringen mußte. Im März wurde dann das Schloß von einem Heeres-Stab belegt, der von Darmstadt plötzlich hierher verlegt wurde, weil die Amerikaner überraschend schnell über den Rhein vorgestoßen waren.
Ende März, in der Karwoche kam ein ganzer Generalstab hier an, mit dem kommandierenden General Ritterkreuzträger Ehrenbrecht, welcher im Pfarrhaus einquartiert wurde, obwohl das Haus schon überbesetzt war. Im Schloß wurde außerdem einen Funkstation des Flugplatzes Wertheim untergebracht; bei der wachsenden Fliegergefahr alles für Külsheim bedrohliche Maßnahmen. Es wurde außerdem Anfang März ein Teil des Telegrafenamtes Mannheim mit General hierher verlegt, so daß der Ort mit den vielen Evakuierten aus allen Teilen Deutschlands über und über mit Leuten besetzt war.
In der Karwoche erschien dann hier auch noch der Oberbonze des Bezirks, Kreisleiter Schmitt von Wertheim, wo es ihm wegen des nahen Flugplatzes wohl zu unsicher geworden war. Von jedem anderen verlangten aber diese Obernazi, daß sie auf Tod und Leben auf ihrem Posten aushalten müßten. Es wurde hier an Volkssturm aufgeboten, was noch an Wehrfähigen übriggeblieben war und mit der „Panzerfaust“ exerziert.
Von Tauberbischofsheim sollten noch Panzerfäuste hierher geliefert werden, was aber glücklicherweise nicht mehr möglich war, da der Bankrott Deutschlands nun vollständig war. So hat der Oberbonze sich, zum Glück für Külsheim, weiter verzogen.
Am Donnerstag den 29. März rückte General Ehrenbrecht von hier ab mit seinem Stab; nur seine weiblichen Hilfskräfte, sogenannte Stabs-helferinnen, ließ er hier zurück und überließ diese weinenden Mädchen ihrem Schicksal.
Am Karfreitag Nachmittag rückten auch die Offiziere und Mannschaften der Marinewerkstätten ab. Abends um 20 Uhr verließen die letzten deutschen Soldaten Külsheim und in derselben Nacht um 2 Uhr waren bereits die amerikanischen Panzer vor Külsheim an der Bronnbacher Straße bei der Post aufgefahren. An den Häusern wurden weiße Fahnen gehißt und zwei beherzte Männer, Lorenz Göbel und Max Knapp, gingen mit weißer Flagge zu den amerikanischen Panzern. Durch das Rattern und Rasseln der Panzer, die von Steinbach auf dem Steinbacher Weg anrollten, war der ganze Ort in Bewegung gekommen und die Straßen von Menschen belebt, wie am Tag des Großen Marktes. Die Stunde der Freiheit vom Joch der Nazi-Tyrranei war gekommen. In Külsheim fiel kein einziger Schuß; ohne Schaden an Häusern oder Fluren hatte es den Krieg überstanden.
Gegen 4 Uhr am Morgen des Karsamstages setzten sich die amerikanischen Panzer und Fahrzeuge in Bewegung, fuhren die Straße in Richtung Hardheim bis zum Sägewerk May, bogen dort über die kleine Brücke nach Külsheim ein, den Gänsberg herunter und nach Uissigheim weiter; von Uissigheim dann an der Hl. Josefskapelle vorbei nach Hochhausen ins Taubertal.
Stundenlang rollten die Panzer und jedem war es klar, daß einer solchen Macht der Sieg gehören müßte. Eine deutsche geschlossene Faust gab es in diesen Tagen kaum mehr. SS- Verbände suchten bei Königshofen noch Widerstand zu leisten, erreichten jedoch nur, daß Königshofen zum größten Teil ein Trümmerhaufen wurde.
In der Morgenfrühe des Karsamstag wurde der Gottesdienst zur festgesetzten Stunde in üblicher Weise gehalten, begleitet vom Kettengerassel der ständig in Richtung Uissigheim vorbeirollenden Panzer und Geschütze. Nach Beendigung des Gottesdienstes erschienen deutsche Flugzeuge und beschossen einige Minuten lang die amerikanischen Kolonnen, ohne eine Wirkung zu erzielen. Am Abend des Karsamstag war die Auferstehungsfeier. Das dauernde Surren und Brummen der Panzer, die hinter der Kirche auf dem Uissigheimerweg vorbeifuhren und der Donner der Kanonen von Nordwesten her, ließen die ganze Osterfreude nicht aufkommen. Es war immer noch Krieg. In der Nacht zu Ostersonntag war ziemlich Ruhe.
Am Ostersonntag begann die Besetzung Külsheims durch die Amerikaner. Mittags mußten von den Einwohnern sämtliche Schuß-, Stich- und Hiebwaffen abgeliefert werden unter Androhung der Todesstrafe. Verschiedene Häuser wie Gasthaus zum Adler, die Wohnungen der Post u.a. mußten völlig geräumt werden. Die Einwohner mußten die Uniformen und Leibwäsche der Amerikaner waschen.
Die Nacht zum Ostermontag war sehr unruhig. Auf dem Galgenberg war amerikanische Artillerie aufgefahren, die von da aus das Gebiet jenseits Wertheims beschossen hat. Wertheim sollte verteidigt werden, mußte aber nach 3 Tagen dann doch kampflos übergeben werden. Dazu kamen in der Ostersonntagnacht auch wieder Angriffe über Külsheim durch deutsche Flugzeuge. Die Gottesdienste konnten aber auch an den Ostertagen in feierlicher Weise gehalten werden.
Am Ostermontag rückten neue amerikanische Truppen ein und bezogen im Schloß Quartier. Am Mittag wurde der Pfarrer mit dem Bürgermeister und der Frau des hiesigen Arztes zum Kommandanten, einem Oberst, ins Schloß bestellt. Der Kommandant empfing uns im Schloßhof in der Haltung und Miene des Siegers, erkundigte sich beim Bürgermeister, ob alle Waffen abgeliefert seien, ob sich keine Nazi-Soldaten (!) mehr hier aufhalten; ob die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgt sei, ob Wasser und Elektrizität da sei. Von der Ärztin Frau Dr. Dietz wollte er wissen, ob ansteckende Krankheiten herrschten. Mir als Pfarrer wurde nur eröffnet, daß die Gottesdienste und der Religionsunterricht in gewohnter Weise gehalten werden können. Am Nachmittag wurde ich von drei amerikanischen Soldaten besucht, 2 Offiziere und ein Dolmetscher. Sie wollten Bescheid haben über die Nazihaltung des Bürgermeisters und über die maßgebenden Parteiführer d.h. deren Namen. Über letzten Punkt verwies ich sie an den Ortsgruppenleiter; über den Bürgermeister bemerkte ich, daß er nur Stellvertreter sei und daß er sich dem Pfarrer gegenüber immer recht und wohlwollend verhalten habe. Die Haltung der drei Amerikaner war vornehm; der Dolmetscher bekannte sich als Katholik und nahm beim Verlassen des Zimmers sogar Weihwasser.
Am Nachmittag des Ostermontags erschienen wieder deutsche Flugzeuge über Külsheim. Alsbald setzte Beschuß seitens der Amerikaner ein und auch amerikanische Jagdflugzeuge waren überraschend schnell zur Stelle. Nach einigen aufregenden Minuten war der ganze Spuk vorüber. Am Osterdienstag war es ruhig und still geworden. Hie und da hörte man noch Fliegersurren. Artillerie- schießen war kaum mehr zu hören. Die Front rückte weiter weg nach Süden und Osten. Während auf den großen Verkehrsstraßen unaufhörlich die amerikanischen Kolonnen rollten bei Tag und Nacht Wochen lang, war auf unserer einsamen Höhe Frieden geworden, Hie und da wurde man noch durch das Dröhnen eines Bombeneinschlags aufgeschreckt, bis die deutsche Front dann zusammenbrach und am 8. Mai Deutschland durch den Generalstab bedingungslos kapitulieren mußte. Es begann die Razzia gegen gefährlich Nazis.
Versprengte deutsche Soldaten, heimkehrende Evakuierte und fremdländische Arbeíter, die in Massen zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt worden waren, zogen auch durch Külsheim und bettelten Brot und ersuchten um Nachtquartier. Ein äußeres Zeichen der Niederlage Deutschlands waren auch die zerstörten und ausgeplünderten Personen- und Lastautomobile, die zu Dutzenden im Haidbergwald herumlagen.
Da Nordbaden zur amerikanischen Besatzungszone gehört, blieb die amerikanische Besatzung hier. Es wurde dafür das Schloß beschlagnahmt, Gasthaus zum Adler; zum Mohren; zur Rose und vorübergehend auch zum Stern, zur Linde, die Wohnungen der Post, das Haus von Tierarzt Pabst, die neuen Häuser beim Judenfriedhof. Ein kirchliches Gebäude ist keine Stunde mit Einquartierung belegt worden. Am Samstag, den 21. Juli, fuhr morgens um 5 Uhr ein amerikanisches Auto durch die Straßen und ließ durch den Gemeindepolizisten bekanntmachen, daß 48 Stunden lang niemand das Haus verlassen dürfe, daß nur am Sonntag Nachmittag ein Gottesdienst sein werde und daß alle Einwohner eines Hauses es zu verlassen habe, wenn die Soldaten kommen. Es fand eine Hausdurchsuchung statt, nach Waffen und es wurden die Ausweise der bereits entlassenen deutschen Soldaten geprüft. Manche dieser Soldaten wurden wieder mitgenommen. Das Pfarrhaus wurde nicht kontrolliert. Am Abend des Samstag wurde zur großen Freude aller, die Sperre wieder aufgehoben und am Sonntag konnten die Gottesdienste in üblicher Weise gehalten werden.
Dieser Bericht wurde auch in den Fränkische Nachrichten am 2. April 2005 veröffentlicht.
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Geschichte
Heiligenfiguren an den Häusern
Einige Häuser im Stadtkern haben noch Heiligenfiguren an den Hauswänden. Oft sind diese in Schaukästen eingestellt, um sie vor der Witterung zu schützen. Beliebte Motive sind Mariendarstellungen. Nicht umsonst liegt Külsheim im sogenannten Madonnenländchen.
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Brauchtum
Külsheimerer Wein
Nachdem vor einigen Jahren die Pfarrgemeinde die eigene offizielle Külsheimer Ankunft der Wallfahrt nach Walldürn aus unerfindlichen Gründen abgegeben hat, und es keine eigene Messe der Külsheimer in Walldürn mehr gibt, ist das nächste Schlachtopfer etwas anderer Art.
Früher hiess die Külsheimer Weinlage Berg und Koks. Allerdings ist in Külsheim ein Berg (külsemerisch ausgesprochen Berch) ein männliches Schwein. Kein verkaufsfördernder Name, so glaubt man. Bei einem Namenwettbewerb vor vielen Jahrzehnten gewann dann Pfarrer Paul Künzig mit einem gängigeren Namen, der heute weithin Bekanntheit genießt: Hoher Herrgott heißt diese Lage nun. Ob Künzig als Gewinn eine Büchse Schweinewurst oder gar en halbe Berch gewann, ist übrigens nicht mehr zu eruieren.
Anno 2009 allerdings wird geopfert. Nicht der Name der Lage, sondern gleich der ganzen Stadt:
Külsheimerer Hoher Herrgott
Da war wohl ä Verdele zuviel im Spiel.
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Kurioses
Abriss der Scheune Albert Väth (ehemalige Külsheimer Synagoge)
Im Mai 2009 wurde die Scheune von Albert Väth abgerissen. Väht, genannt Millionenbertle, war 2008 gestorben, das große Anwesen steht seither leer. Die Scheune wurde erst in den Nachkriegsjahren gebaut, sie stand teilweise auf dem Platz der ehemaligen jüdischen Synagoge.
Ansicht auf das Anwesen Albert Väth vom Gasthaus Brunnenputzer in der Hauptstrasse. Das Dach der Scheune ist bereits teilweise abgedeckt.
Blick in der großräumigen Scheune auf das Scheunentor. Der Standort des Fotografen ist die Stelle, an der die Synagoge stand. Links hinter dem Balken ist ein Abgang in den Keller zu sehen. In diesem Keller befand sich die Quelle eines jüdischen Bades.
Ansicht Sommer 2009 auf die Stelle wo die Scheune bzw. Synagoge stand. Diese Ansicht geht Richtung Gasthaus Brunnenputzer. Im Hintergrund ist der Schlossturm zu sehen.
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Foto
Külsheimer Altes Rathaus
Aufnahme aus aus dem Jahr 2009. Das Alte Rathaus von 1522 mit dem Rathausbrunnen. Das Rathaus wurde umgebaut, rechts ist das gläserne Treppenhaus zu sehen. Dieses führt zu den Räumen des Polizeipostens im ersten Stock. Der untere Haupteingang führt zu einem grossen Raum, der als Vortragsraum und Galerie für Ausstellungen genutzt wird.
Aufnahme aus dem Jahr ?
In den unteren Räumen des Rathauses war die Sparkasse eingerichtet. Die Sparkasse war im Rathaus bis in die 1980-er Jahre. Links im Bild ist das Café Rössler zu sehen. Die Haupstrasse ist aus diesem Bild noch nicht asphaltiert.
Aufnahme aus dem Jahr ?
Auf dieser Aufnahme ist der Strommast gut er erkennen, der die Leitungen über den Dächern verteilte. Die Aufnahme wurde nach 1921 gemacht, da in diesem Jahr der Kirchturm die vier kleinen Ecktürmchen als Erweiterung erhalten hatte.
Aufnahme aus dem Jahr ?
An der Stelle wo heute das Denkmal der Kriegsteilnehmer 1870/81 eingelassen ist, war damals noch eine Tür. Das Denkmal war in der Mitte der Seitenwand angebracht.
Anmerkung: Seit 2007 ist das Denkmal verunreinigt. Es wäre schön und der Sache würdig, wenn das Denkmal gereinigt würde.
Aufnahme aus dem Jahr ?
Szene hinter dem Rathaus. Direkt an diese Wand des Rathauses durfte in den 1980-er Jahren ein Ladengeschäft angebaut werden. Die Türe und die Fenster bestehen daher leider nicht mehr.
Aufnahme aus den 1970-er Jahren. Links neben dem Rathaus ist die ehemaliger Gaststätte "Zum Schwert" zu sehen, welches mit blauer Farbe gestrichen war. Diese Gaststätte wurde 2002 abgerissen und durch eine Neubauanlage "Blaues Haus" ersetzt, siehe obiges Bild.
In den unteren Räumen des Rathauses war die Sparkasse eingerichtet. Die Sparkasse war im Rathaus bis in die 1980-er Jahre. Links im Bild ist das Café Rössler zu sehen. Die Haupstrasse ist aus diesem Bild noch nicht asphaltiert.
Aufnahme aus dem Jahr ?
Auf dieser Aufnahme ist der Strommast gut er erkennen, der die Leitungen über den Dächern verteilte. Die Aufnahme wurde nach 1921 gemacht, da in diesem Jahr der Kirchturm die vier kleinen Ecktürmchen als Erweiterung erhalten hatte.
An der Stelle wo heute das Denkmal der Kriegsteilnehmer 1870/81 eingelassen ist, war damals noch eine Tür. Das Denkmal war in der Mitte der Seitenwand angebracht.
Anmerkung: Seit 2007 ist das Denkmal verunreinigt. Es wäre schön und der Sache würdig, wenn das Denkmal gereinigt würde.
Aufnahme aus dem Jahr ?
Szene hinter dem Rathaus. Direkt an diese Wand des Rathauses durfte in den 1980-er Jahren ein Ladengeschäft angebaut werden. Die Türe und die Fenster bestehen daher leider nicht mehr.
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